Mein erster Urlaub im Störrischen Esel – ein Reisebericht

Am 12. Juli war´s endlich so weit. Ich und mein Mini-Chihuahua „Charly Brown“ fuhren bzw. flogen nach Korsika, 3 Wochen in den Störrischen Esel meinen Schatz Lukas alias LULU besuchen, der dort als Sous-Chef arbeitet und zusammen mit seinem besten Freund René und den anderen Köchen für das Wohl der Gäste sorgt. Ich war sehr aufgeregt, da mein Hund Charly auch mit war und er normalerweise Kinder nicht so gern mag; aber ich wurde eines Besseren belehrt. Er hatte Spaß mit den Kindern zu spielen und sich streicheln zu lassen. Ich war das erste Mal im Esel und muss sagen, ich werde gerne wieder kommen. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich, die Anlage traumhaft schön und die Gäste untereinander sehr locker, hilfsbereit und nett. Vom Gefühl her war alles sehr familiär. Ich konnte drei Wochen wirklich genießen; das wunderbare abwechslungsreiche Essen, die tollen Touren mit den netten Guides, und natürlich die Gästeabende, bei denen Gäste und Personal (selbst der Direktor Thierry hat mitgemacht, super Performance!) für einen bunten Abend sorgten, die ich alle doppelt und dreifach genossen habe.

Bei den Touren zum Beispiel, ging es mit Stefan auf die berühmte „Klippen-Wanderung“ nach Lumio. Charly war natürlich mit dabei. Wie Stefan mir nach unserer Tour später am Mittagsbuffet gestand, hatte er zu Beginn der Wanderung die Befürchtung, dass der Kleinhund nach 5 Minuten in eine Spalte fällt und ich mir nach 10 Minuten einen Nagel abbreche. Er meinte dann jedoch, er würde mich gerne wieder mitnehmen (mit Anhang).

Gesagt, Getan. Wir gingen dann natürlich sehr gerne mit auf die nächste Wanderung zur Italienerbucht, über die Madonna della Serra. Traumhaft!

Birgit_ja 250Das Highlight aber war für mich der 28. Juli. Nach einem traumhaften Tag mit meinem Schatz in den Dörfern der Balagne, genossen wir ein wunderschönes Abendessen ausnahmsweise einmal außerhalb des Feriendorfs. Nach dem romantischen Dinner wollte mein Schatz unbedingt noch mit mir einen Strandspaziergang machen. Der Sternenhimmel, fast Vollmond und in einem Restaurant am Strand waren überall kleine Lichter auf den Tischen, Lumio hell erleuchtet am Berg und im Wasser große Scheinwerfer. Plötzlich, ohne Vorwarnung kniete mein Freund vor mich hin und zog eine kleine Schachtel aus der Hosentasche, öffnete Sie und fragte mich ob ich ihn heiraten will. Ich sagte selbstverständlich „JA“!!! Nach unserem Spaziergang ging es gleich in die Bergerie, er brauchte einen „Eau de vie de myrte“. Während ich draußen saß und auf ihn wartete, kamen alle angerannt und wollten von mir wissen ob ich nun ja gesagt habe. Umarmungen, Glückwünsche und Küsschen gab es zu Hauf. Alle wussten es, außer mir.

Korsika, der Esel und das Eselteam haben mir meinen schönsten Urlaub beschert den ich sicher nie vergessen werde. Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub in Korsika. Wer weiß, vielleicht wird dann im Esel ja auch noch geheiratet!

Birgit Lang, Gast